Kategorie-Archiv: Apple MacBook Air

SSD Upgrade beim MacBook Air 2012 / 2013

Äußerlich kaum Änderungen
Auf den ersten Blick unterscheiden sich die Versionen des MacBook Airs der Jahrgänge 2012 und 2013 kaum. Beim 13er gibt es nun verbesserte Mikrofone. Diese Designänderung macht sich am Aluminium-Body durch zwei seitliche schwarze Öffnungen bemerkbar. Für das geschulte menschliche Auge ist es ebenfalls ersichtlich, dass der Display durch einen mit besseren ersetzt worden ist.

SSD MacBook Air 2012

SSD MacBook Air 2012

Große Änderungen im Inneren
Eine der entscheidendsten Änderungen fand jedoch im Innern statt: Es gibt nun einen neuen sparsamen Prozessor. Doch das ist nicht alles: Apple hat dem flachen 2013er Rechenkünstler auch noch eine deutlich leistungsfähigere SSD spendiert. Die neuen Riegel werden via PCIe Schnittstelle mit dem Motherboard verbunden. Die ältere 2012er kommuniziert noch über eine SATA III Verbindung mit dem System.

SSD MacBook Air 2013

SSD MacBook Air 2013

Der Knackpunkt liegt in der neuen PCIe Schnittstelle
In dieser kleinen Änderung liegt jedoch der Knackpunkt: für die 2012er Version des MBA gibt es „nachentwickelte“ und kompatible SSDs von Transcend, welche unter den Label Jetdrive vertrieben werden. Damit kann jeder durch das lösen von ein paar Schrauben seinem MacBook Air zu deutlich mehr Speicherplatz verhelfen. Das Ende liegt derzeit bei sagenhaften 960 Gigabyte.
Doch bei der 2013er Generation gibt es leider noch keine Alternative zu den original verbauten SSDs von Apple. Damit hat aber jeder Nutzer auch eine unausweichliche Grenze von 512GB für den internen Speicher. Die einzige Möglichkeit des Festplatten Upgrades liegt darin, dass man sich über den Gebrauchtwarenmarkt eine originale Apple SSD kauft, wenn man nicht schon mit einer bereits eingebauten 512er SSD an der Obergrenze angelangt ist.

SSD 2012 vs. 2013

SSD 2012 vs. 2013

Neue SSD Linie noch im Jahr 2015?
Voller Hoffnung habe ich mich die Tage daher an den Hersteller Tratschend gewandt. Dort wurde angekündigt, dass man bereits an kompatiblen SSDs mit der neuen PCIe Schnittstelle arbeitet. Doch es konnte noch kein genauer Termin gesagt werden, da man nicht weiß in wie weit die Entwicklungsarbeit erfolgreich sein wird. Es besteht jedoch Hoffnung.

Zusammenfassung
Nutzer der Generation vor dem Macbook Air 2012 können direkt bei Amazon größere SSDs kaufen und selbstständig wechseln.

Für alle MacBook Air User der Generation 2013 oder 2014 gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder ihr habt noch KEINE 512er SSD eingebaut und kauft Euch über eBay eine größere originale Apple SSD, die beispielsweise aus einem defekten MacBook Air stammte. Apple verbaut im  512GBer Modell beispielsweise Samsung Modell MZ-JPU512T/0A6. Solltet ihr jetzt schon eine 512er SSD besitzen, dann heißt heißt es Geduld haben. Eventuell bringt Transcend noch in diesen Jahre eine Lösung.

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Erfahrungsbericht und Vergleich Transcend vs. OWC SSD für Macbook Air

Neun Monate danach: die OWC ist tot
Im Oktober 2013 habe ich eine gebrauchte OWC SSD für mein Macbook Air geholt. Die 480 Gigabyte „Platte“ hatten anfänglich echt gut funktioniert. Es gab auch keine Leistungseinbrüche oder ähnliches. Leider hatte ich vor drei Wochen Probleme mit der Platte. Sie äußerten sich wie folgt:

  • Sporadisch ist das Betriebssystem beim laufen eingefrorern
  • Sporadisch wurde die SSD beim Neustart nicht angezeigt („Ordner mit Fragezeichen“)
  • Sporadisch gab es längere Aussetzer im Betrieb („Rad, welches sich dreht“)

Am Ende … nach ca. 2 Wochen war die SSD Tod. Die SSD wurde gar nicht mehr erkannt. Ich hate OWC kontaktiert. Anfänglich war ich noch guter Hoffnung: Der Kundendienst ist via Chat, Telefon und Email bestens zu erreichen. Und das rund um die Uhr. Der Kontakt war auch direkt und schnell. Über die Seriennummer konnte mir die Historie meiner SSD aufgezeigt werden. Leider war das Ergebnis aber ernüchternd: Am 02.05.2014 ist die Garantie meiner SSD abgelaufen. Insgesamt hatte meine SSD der Bezeichnung OWCSSDAPAE480 leider nur 3 Jahre Garantie.

Trotz mehrmaliger Anfrage nach Kulanz konnte/wollte man mir wegen meiner 20-40 Tage über die Garantiezeit nicht helfen. Super. Eine Investition von 600 Euro verpufft im Nichts.  Ich habe wirklich einiges versucht: Am Ende wurde mir immerhin 10% Rabatt und kostenloser DHL Express Versand angeboten. Doch selbst wenn ich mich noch einmal für eine SSD von OWC bzw. Macsales.com entschieden hätte, dann müsste ich ja nochmal wegen des Versands aus der USA auf 19% Einfuhrsteuer einstellen. Das würde sich nicht lohnen…

OWC SSD

OWC SSD

Fazit zur OWC SSD
Die SSD ist immer gut gelaufen. Erst mit den letzten Update auf  Mac OS Mavericks 10.9.2 ist die SSD dann komplett ausgestiegen. Bei der Recherche im Netz bin ich auf zwei wichtige Dinge aufmerksam gemacht worden:

  • Eventuell kann man die Lebenszeit bzw. Schreib- und Lesegeschwindigkeit durch die Aktivierung des TRIM Befehls (Wiki Trim Befehl) erhöhen/verlängern. Mac OS bietet die automatische Aktivierung nur für ihre selbst verbaute SSDs an. Hat man jedoch eine Fremde SSD, so muss man auf Software vom Dritthersteller zurückgreifen um den Trim-Support zu aktivieren.
  • OWC bietet für seine SSDs Firmware Updates an. Es kann sein, dass die Firmware meiner SSD veraltet war. Leider integriert Mac OS Mavericks neue Energiesparfunktionen, welche auch den „Ruhezustand“ der SSD betreffen. Im Netz gibt es seid Mavericks vermehrt Berichte von Usern welche auf sterbende SSDs verweisen. Daher ist gerade ein FW Update der SSD unter Mac OS Mavericks dringend empfohlen, da das OS sonst die Controller der Platte beschädigt.

Diese beiden Dinge könnten unter Umständen die Ursache für den Tod meiner SSD sein. Das musst aber nicht sein, dann die SSD hat am letzten Lebenstag ohne Probleme gearbeitet. Ich hatte noch mal vorsorglich mein OS aus einem Time Machine Backup neu installiert um Fehler aus der Partitionstabelle auszuschließen. Danach mein MBA noch mal 3-6 Stunden ohne Probleme funktioniert. Bis ich eben mein MBA heruntergefahren hatte. Danach ging nichts mehr. Es scheint wohl ein Firmware Konflikt der OWC SSD mit dem Mavericks System zu geben…. Daher würde ich klar von der OWC abraten.

Mein Kontakt zum Kundenservice hatte leider keinen Erfolg. Obwohl meine „Platte“ nur 20 Tage über die 3 Jährige Garantiezeit war, wurde mit jeglicher Austausch verwehrt. Mehrmals kontaktierte ich den Support auf unterschiedlichen Wegen. Alles ohne Erfolg. Ich finde es traurig, wie der amerikanische Hersteller seine Kunden behandelt….

 

Meine neue Transcend
Ich habe mich daher entschlossen, nun eine Transcend Jetdrive SSD zu kaufen. Diese Serie wurde direkt für das Macbook Air entwickelt. Sie läuft nun schon seit Juni 2014 ohne Probleme. Der Hersteller bietet im Gegensatz zu OWC einen längeren Support und liefert auch Diagnose Programme, mit dem man regelmäßig seine SSD überprüfen kann. Auf bereitstehende Firmware Updates wird da ebenfalls auch hingewiesen. Zudem gibt es auch noch ein schönes externes Gehäuse für die „alte“ SSD. Dadurch hat man direkt eine kleine formschöne Externe Festplatte.

Transcend Jetdrive

Transcend Jetdrive

 

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SSD Upgrade beim Macbook Air 2010 und 2011

Bei 256 GB ist offiziell Schluss
Ich besitze ein Macbook Air aus dem Jahr 2010. Es ist die Generation Late 2010 bzw. MacbookAir3,2 mit einer eingebauten SSD mit einer Größe von 256 GB. Schon öfters hatte ich in letzter Zeit Speicherprobleme und musste schon einige Daten auf meinen NAS auslagern. Daher suchte ich nach einer größeren SSD und musste leider feststellen, dass Apple keinen upgrade für das Modell anbietet: 256 GB ist die Größte SSD, welche Apple bereitstellt.

Die Alternative mit bis zu 480 GB
Doch dann bin ich auf den Hersteller OWC (Other World Computing) aus den USA gestoßen: Dort verkaufen sie über die Webseite eine Festplatte im Formfaktor der Apple SSD. Leider sind die Preise dieser SSDs sehr hoch (Amazon.de). Wenn man aber dennoch mehr Internen Speicher braucht, kommt man um einen Kauf nicht herum. 

Bildschirmfoto 2013-11-20 um 14.02.12

Fakten zum Festplatten Upgrade der MBA 2010 und 2011 – Das muss man beachten

  • Sowohl das Macbook Air 11 Zoll (MacbookAir3,1) als auch das macbook Air 13 Zoll (MacbookAir3,2) nutzen die selben SSDs.
  • Sowohl die MacBooks des Jahres 2010 (Version 3,2 bzw. 3,1) haben den selben SSD Formfaktor wie die MacBooks der Generation 2011 (Version MacbookAir4.2, MacbookAir4.1). Auf hier nutzt das 11 Zoll und das 13 Zoll Modell die selben Formfaktoren.
  • Die Kompatibilität ist als vom Formfaktor gegeben: Jedoch ist es so, dass die Generation 2010 eine langsamere SSD verbaut hat, als die MBAs des Jahres 2011. FAZIT. Wenn ich eine SSD aus einen 2010er MBA in einen 2011er MBA betreiben möchte, dann kann man nur langsamer auf die SSD schreiben.
  • Die SSDs aus dem Jahr 2011 sind aber auch abwärtskompatibel: Man kann einer 2011er SSD auch in einem 2010er MBA einbauen.
  • Apple baute im Jahr 2010 SSDs von Toshiba in ihre Modelle ein. Diese sind etwas langsamer, als die Samsung SSDs, welche Apple etwas später in ihrer 2010er MBAs gebaut hat: Apple Diskussion

Günstiger Bezug von SSDs für das Macbook Air
Meiner Meinung nach, lohnt sich ein neukauf der SSDs nicht, da zum einen ihr MBA höchstwahrscheinlich ein älteres Gerät ist. Wer gibt dann schon um die 400-600 Euro für eine größere SSD aus, wenn man dann nicht direkt auf die Modelle der Jahre 2012 bzw. 2013 switchen kann, in denen Apple auch von Haus aus 512 GB SSDs verbaut hat? Daher gibt es die Möglichkeit über Amazon zu kaufen, oder über Ebay. Toshiba verkaufte ihre SSDs, welche im Systemprofiler des Mac als „APPLE SSD TS256C Media“ angezeigt werden auch durch Toshiba als THNSNC256GMDJ verkauft.

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Musik Auflegen am MacBook Air mit Mac OS Mountain Lion

In der Vergangenen Woche war ich auf einer Hochzeit zu Gast. Dabei habe ich schon zum Wiederholten male für gute Stimmung während des Tanzens gesorgt. Als DJ habe ich bisher mit meinem MacBook Air direkt mit iTunes gearbeitet. Dann war vor gut 4 Wochen im Mac Appstore ein DJ Programm im Angebot. Ich habe zugeschlagen und konnte es das erste mal an diesen Wochenende testen. Was soll ich sagen, es lohnt sich.

Das Programm DJay
Das Programm DJay gibt es im Appstore und es kostet dort ca. 16 Euro. Es lohnt sich, in dieses Programm zu investieren, da es eine Menge Funktionen bietet, welche das Auflegen extrem erleichtern. Ihr könnt sich euch einfach auf der Webseite des Entwicklers anschauen. Persönlich möchte ich einfach noch mal die iTunes Integration hervorheben, da DJay auch mit Titeln zusammen arbeitet, welche durch das etwas ältere iTunes DRM verschlüsselt sind. Zwar kann man nur Eingeschränkt mit den DRM Tracks arbeiten, aber dass man sie nicht in der Tonlage und in der Geschwindigkeit verändern kann stört mich weniger. Die Zusammenarbeit mit den geschützten MP3s unterscheidet das App von so mancher Freeware und ich war daher gerne bereit, Geld in das Programm zu investieren.

Die benötigte Hardware
Damit man Live Musik über die Anlage spielen kann und parallel dazu Musik hören kann, benötigt man am MacBook Air einen zweiten Audio-Ausgang. Da das MacBook nur einen hat, bietet sich der Einsatz einer externen USB Soundkarte an. Persönlich nutze ich Mac OS Mountain Lion und daher habe ich mich für die Creative Sound Blaster USB Soundkarte entschieden. Sie wird von Mountain Lion (Mac OS 10.8) direkt via Pflug-and-Play unterstützt. Die Soundkarte sorgt dabei für den Saalklang, währenddessen ich mit dem Onboard-Audio-Ausgang die nächsten Tracks am Kopfhörer „vorhören“ kann.
Dadurch hat man einfach die Möglichkeit abzuwägen, ob ein unbekannter Liedwunsch aus der Tanz-Gesellschaft zur Stimmung passt, oder ob man ihn eher ignorieren sollte. Daher empfehle ich jeden den kauf einer solche USB Soundkarte, welche nur etwa 20-30 Euro kostet.

Zukünftige Investitionen?
Um noch professioneller aufzulegen bietet es sich dann an, die nächste Investition im Auge zu behalten. Die Software DJay kann man auch gemeinsam mit Midi DJ Controllern zusammenarbeiten. Somit hat man tatsächlich vor sich ein paar Turntables, mit denen man seine Digitale Musik per Hand mixen kann. Ich werde mir eventuell mal das Vestax Spin holen.  Es ist direkt für das Programm DJay entwickelt worden.
Als Preistipp möchte ich aber noch das ebenfalls untersützte Deck von Hercules nennen (für nur 65 Euro bekommt man das Hercules DJ Control MP3 e2 Turnhalle). Durch den Einsatz dieser USB Midi Controllern benötigt man meistens keine externe USB Soundkarte mehr.

Weitere DJay Kompatible DJ Midi Controller
DJay arbeitet mit vielen Midi Decks zusammen. Eine Auswahl möchte ich aber noch einmal nennen

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Test: Hard Candy Cases Bubble Hülle für Apple MacBook Air (13 Zoll)

Ich suche zur Zeit eine Hard Sleeve für das MacBook Air. Amazon hat mich dann zum Hard Candy Cases Bubble Hülle für Macbook Air geleitet. Doch irgendwie hat mich die Hülle von Hard Candy nicht überzeugt:

Mein Fazit im Video:


Meine Bewertung in Textform:
Kommt noch.

Zum Nachdenken:
Die Bewertungsseite des Sleeves auf der Herstellerseite hat „überraschender“ weise nur positive Bewertungen!! Das kommt mir sehr mysteriös for. Ich habe eine negative geschrieben und bin gespannt, ob sie veröffentlicht wird.