Der Apple unter den Zahnbürste – Philips Sonicare DiamondClean

Die Zahnbürste für Nerds
Als ich vor gut einem Monat beim Zahnarzt gewesen bin, wurde mir eine elektrische Zahnbürste mit der Schallfunktion an das Herz gelegt. Bis dahin, hatte ich eine klassische E-Zahnbürste von Braun bzw. Oral-B im Einsatz. Ich war von  der Braun Zahnbürste sowohl wegen der Größe, dem Design und vor allen Dingen wegen des Akkus, der meist nach 15 Monaten in die Knie geht, nicht überzeugt. Also schaute ich mich im Onlineshop um und fand die DiamondClean von Philips (HX9332/04). Für ca 130 Euro ist sie sicherlich keine günstige Zahnbürste. Wenn man aber überlegt, dass man für Zahnbehandlungen wie (Teil-)kronen auch mal schnell Summen im dreistelligen Bereich hinlegt, dann war ich bereit diesen stolzen Preis zu investieren. Natürlich hat mich aber auch meine Technik- und Desingverliebtheit gepackt. Denn die Zahnbürste kommt her mit so einigen geilen Features.

Was macht die DiamondClean zum Apple unter den Zahnbürsten
Persönlich habe mich folgende Dinge überzeugt:

  • Die DimondClean kommt her in einem schlichten weißen zeitlosen schmalen Design. Durch einen sanften Druck weckt man sie auf und mild schimmerndes LED Licht zeigt den derzeitigen Akkustatus und Reinigungsmodus durch die cleane Kunststoffoberfläche an.
  • Die Zahnbürste wird in einem edlen Reisecase geliefert. Von außen wirkt es wegen seiner Textilen Oberfläche sehr wertig, da Haptik und Design überzeugen. Hinzu kommt eine kleine USB Buchse, worüber man seine Zahnbürste auch auf Reisen bequem am Notebook bzw. iPhone Ladegerät mit neuer Energie versorgen kann.
  • Die Sonicare wird zudem mit einem Induktionsladegerät im eleganten Glas Design geliefert. Nachdem man im häuslichen Badezimmer seine Mundpflege beendet hat, kann man einfach die Bürste in das Spülmaschinenfeste Glas hineinstellen. Die grüne Lade-LED beginnt zu pulsieren und im Schlaf wird die Bürste geladen.
  • Durch die Schalltechnologie Schaft die Bürste etwa 30000 Schwünge pro Minute und setzt sich so klar von den 80 Schwüngen mit der manuellen Zahnpflege ab.

Wo Licht ist, ist auch Schatten
Dennoch gibt es aber auch ein paar Details, welche man unbedingt wissen muss, damit man sich auf so manchen negativen Fakt seelisch einstellen kann:

  • Die Originalen Ersatzbürstenköpfe kosten ca 6 Euro. Dies empfinde ich als Frechheit. Kompatible Aufsätze gibt es aber schon ab 1 Euro das Stück.
  • Mit Philips muss auch das Stichwort geplante Obsoleszenz genannt werden: Die User berichten, dass der fest verbaute Akku nach ca. 2 Jahren ebenfalls Schlapp macht. Meine Lösung diesbezüglich ist einmal die Registrierung der Bürste auf der Philips Homepage, damit ich die 2 Jährigen Standardgarantie um ein weiteres Jahr verlängern kann. Weiterhin habe ich bewusst die Bürste bei Amazon gekauft. Ich weiß dass mein Versandpartner eine reibungslose Rücknahme und Erstattung bietet, wenn man mit einem Produkt unzufrieden ist.
  • Die Schallputzfunktion ist gewöhnungsbedürftig: Man benötigt etwas Zeit, bis man das dumpfe Brummen nicht mehr als Störend empfindet. Die Nutzer berichten aber, dass diese Eingewöhnungsphase schnell vorbei ist und das Brummen dann als sanftes Schnurren einer Katze wahrgenommen wird.

Der Apple unter den Zahnbürsten
Ob es jetzt wirklich viele parallelen zu Apple gibt, kann ich nicht sagen. Aber fest steht, dass hier viel Leidenschaft in die Entwicklung des Produktes und das Design gesteckt wird. Die Zahnbürste hat eine sanfte Linienführung mit abgerundeten Ecken, was sie fast so sympathisch wie ein Apple Produkt macht. Von der Preiskategorie ist sie auch eher im Oberen Mittelfeld. Dafür bekommt man aber unter Garantie ein Gadget, welches eigentlich viel zu Schade ist, dass es im Badschrank versteckt wird. Mich überzeugt die Zahnbürste. Die Zahnbürste könnt ihr bequem über Amazon nach Hause liefern lassen.

Bilder sagen mehr als 1000 Worte

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