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Fahrraddiebstahl mit Happy End #Velocate

Das ist meine Diebstahl Story

7:40 – Heute morgen wurde mir mein hochwertiges Fahrrad mit Rohloff Schaltung gestohlen. Der Zeitwert war ca. 3000-3200 Euro. Ich hatte das Rad erst vor 2 Monaten gekauft. Der Schock war groß: Es war zwar ausreichend versichert und gesichert, jedoch hatte ich auch beim Umbau viel Geld und Zeit investiert. Direkt habe ich meinen Velocate Tracker aktiviert und gesucht: Leider hatte ich noch keinen guten GPS Fix.  Somit hatte ich anfänglich nur ein ungenaues Suchgebiet.

8:00 – Ich bin direkt zur Polizei gefahren und habe Anzeige erstattet. Dort wurde auch vermerkt, dass mein Rad den GPS Tracker hatte. Weiterhin hätte ich dank der Velocate App ganz bequem die Tracking Daten und einen Digitalen Fahrradpass an die Polizei übergeben können. Über einen Link hätte die Polizei sowohl die GPS Daten, als auch die Fahrradbeschreibung samt Fotos und Rechnungskopien aufrufen können.

11:30 – Nach der Anzeige kam dann die „Erlösung“.  Ich einen guten GPS Fix. Unweit der Diebstahlstelle befand sich mein Rad. Ich habe es bei meiner ersten Suche leider nicht entdeckt. Dachte mir, dass die Technik einen alten Fixpunkt hatte…. ABER der Velocate Tracker funktionierte bestens. Im Gebüsch lag mein Rad versteckt!

11:50 – Aus Unsicherheit habe ich wieder die Polizei angerufen: Ich wusste nicht ob ich es direkt mitnehmen sollte oder ob ggf. noch DNA Spuren genommen werden sollten. In Rücksprache ließ ich das Fahrrad liegen und wartete auf die Polizei. Doch die kam erst etwas später…

12:14 – In der Zwischenzeit kamen die Täter! Sie hatten das Fahrrad im Gebüsch gelagert, um dort in Ruhe die Schlösser öffnen zu können. Ich hatte meine Bedenken: Was wäre, wenn die Täter mit meinem Fahrrad vor Eintreffen der Polizei verschwinden würden. Weiterhin waren es zwei Täter. Entschlossen fuhr ich nun zum Versteck des Rades, wo die Täter schon arbeiteten.

Mit lauter Stimme habe ich sie dazu aufgefordert, dass sie das falsche Fahrrad gestohlen hatten, dass sie verschwinden sollten und dass die Polizei informiert sei. Zu meinem Erstaunen gingen sie schweigend zu ihren zwei mitgebrachten Rädern und fuhren fast wortlos davon… Ich war echt überrascht und hatte fast vergessen Bilder zu machen. Einer bemerkte den ernst der Situation und des gezückten Handys, der andere Fuhr gemächlich weiter.

Ich folgte den Tätern und machte Bilder. Währenddessen musste ich mich noch etwas verbal über ihre Tat auslassen: Wie man so dreist sein kann zu stehlen und ob es ein geiles Gefühl gewesen ist, ein solch schönes Rad heute morgen zu stehlen… PS. Man beachtet, dass die Typen auch mit hochwertigen Fahrrädern vorgefahren sind.


12:17 – Sie fuhren davon und die Polizei traf ein. Ich habe ihnen das Rad gezeigt, die Bilder und es wurde am Fahrrad DNA aufgenommen. Danach durfte ich mein Rad wieder haben.

14:45 – Ich schreibe diesen Artikel und bin immer noch geflasht: Von der Verlässlichkeit des Trackers, der Freundlichkeit des Velocate Teams (Das mir im Verlauf des Vormittags geholfen hatte.), den überraschten Kollegen bei der Polizei und von Gott … Wie Bitte?! … ja genau. Als Christ denke ich, dass dies alles kein Zufall war. Ich sehe das Wiederfinden als Geschenk Gottes. Ich bin überzeugt, dass dies die Leute aus meiner Kirche genauso sehen würden.

Das habe ich gelernt

14:47 – Ich habe aber auch einiges gelernt:

  1. Was nützen 2 Schlösser und ein Velocate GPS Tracker, wenn man das Fahrrad an den falschen Gegenstand anschließt. In meinem Fall eine Parkbank, welche einfach demontiert wurde.
  2. Als Geschädigter sieht man nur noch verdächtige Personen. Ich hatte paranoid mindestens 8-12 verschiedene Leute in Verdacht und habe sie verfolgt und fotografiert…
  3. Der Velocate GPS Tracker überzeugt mich vollkommen. Es lohnt sich.

Ich und Velocate
Mit den Diebstahls meines letzten Fahrrads im März 2017 hatte ich gesagt, dass mir so etwas beim neuen Rad nicht passieren sollte. Daher habe ich mich auf die Suche gemacht und habe ein Sicherheitskonzept für mein Rad entwickelt (Blockeintrag folgt). Ein Baustein war auch der Tracker. Der Hersteller hat ihn mir etwas günstiger verkauft, da ich Blogger bin. Kauft Ihr über meine oberen Links, dann bekomme ich Prozente vom Kauf (Affiliated Link).

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Erfahrungsbericht und Vergleich Transcend vs. OWC SSD für Macbook Air

Neun Monate danach: die OWC ist tot
Im Oktober 2013 habe ich eine gebrauchte OWC SSD für mein Macbook Air geholt. Die 480 Gigabyte „Platte“ hatten anfänglich echt gut funktioniert. Es gab auch keine Leistungseinbrüche oder ähnliches. Leider hatte ich vor drei Wochen Probleme mit der Platte. Sie äußerten sich wie folgt:

  • Sporadisch ist das Betriebssystem beim laufen eingefrorern
  • Sporadisch wurde die SSD beim Neustart nicht angezeigt („Ordner mit Fragezeichen“)
  • Sporadisch gab es längere Aussetzer im Betrieb („Rad, welches sich dreht“)

Am Ende … nach ca. 2 Wochen war die SSD Tod. Die SSD wurde gar nicht mehr erkannt. Ich hate OWC kontaktiert. Anfänglich war ich noch guter Hoffnung: Der Kundendienst ist via Chat, Telefon und Email bestens zu erreichen. Und das rund um die Uhr. Der Kontakt war auch direkt und schnell. Über die Seriennummer konnte mir die Historie meiner SSD aufgezeigt werden. Leider war das Ergebnis aber ernüchternd: Am 02.05.2014 ist die Garantie meiner SSD abgelaufen. Insgesamt hatte meine SSD der Bezeichnung OWCSSDAPAE480 leider nur 3 Jahre Garantie.

Trotz mehrmaliger Anfrage nach Kulanz konnte/wollte man mir wegen meiner 20-40 Tage über die Garantiezeit nicht helfen. Super. Eine Investition von 600 Euro verpufft im Nichts.  Ich habe wirklich einiges versucht: Am Ende wurde mir immerhin 10% Rabatt und kostenloser DHL Express Versand angeboten. Doch selbst wenn ich mich noch einmal für eine SSD von OWC bzw. Macsales.com entschieden hätte, dann müsste ich ja nochmal wegen des Versands aus der USA auf 19% Einfuhrsteuer einstellen. Das würde sich nicht lohnen…

OWC SSD

OWC SSD

Fazit zur OWC SSD
Die SSD ist immer gut gelaufen. Erst mit den letzten Update auf  Mac OS Mavericks 10.9.2 ist die SSD dann komplett ausgestiegen. Bei der Recherche im Netz bin ich auf zwei wichtige Dinge aufmerksam gemacht worden:

  • Eventuell kann man die Lebenszeit bzw. Schreib- und Lesegeschwindigkeit durch die Aktivierung des TRIM Befehls (Wiki Trim Befehl) erhöhen/verlängern. Mac OS bietet die automatische Aktivierung nur für ihre selbst verbaute SSDs an. Hat man jedoch eine Fremde SSD, so muss man auf Software vom Dritthersteller zurückgreifen um den Trim-Support zu aktivieren.
  • OWC bietet für seine SSDs Firmware Updates an. Es kann sein, dass die Firmware meiner SSD veraltet war. Leider integriert Mac OS Mavericks neue Energiesparfunktionen, welche auch den „Ruhezustand“ der SSD betreffen. Im Netz gibt es seid Mavericks vermehrt Berichte von Usern welche auf sterbende SSDs verweisen. Daher ist gerade ein FW Update der SSD unter Mac OS Mavericks dringend empfohlen, da das OS sonst die Controller der Platte beschädigt.

Diese beiden Dinge könnten unter Umständen die Ursache für den Tod meiner SSD sein. Das musst aber nicht sein, dann die SSD hat am letzten Lebenstag ohne Probleme gearbeitet. Ich hatte noch mal vorsorglich mein OS aus einem Time Machine Backup neu installiert um Fehler aus der Partitionstabelle auszuschließen. Danach mein MBA noch mal 3-6 Stunden ohne Probleme funktioniert. Bis ich eben mein MBA heruntergefahren hatte. Danach ging nichts mehr. Es scheint wohl ein Firmware Konflikt der OWC SSD mit dem Mavericks System zu geben…. Daher würde ich klar von der OWC abraten.

Mein Kontakt zum Kundenservice hatte leider keinen Erfolg. Obwohl meine „Platte“ nur 20 Tage über die 3 Jährige Garantiezeit war, wurde mit jeglicher Austausch verwehrt. Mehrmals kontaktierte ich den Support auf unterschiedlichen Wegen. Alles ohne Erfolg. Ich finde es traurig, wie der amerikanische Hersteller seine Kunden behandelt….

 

Meine neue Transcend
Ich habe mich daher entschlossen, nun eine Transcend Jetdrive SSD zu kaufen. Diese Serie wurde direkt für das Macbook Air entwickelt. Sie läuft nun schon seit Juni 2014 ohne Probleme. Der Hersteller bietet im Gegensatz zu OWC einen längeren Support und liefert auch Diagnose Programme, mit dem man regelmäßig seine SSD überprüfen kann. Auf bereitstehende Firmware Updates wird da ebenfalls auch hingewiesen. Zudem gibt es auch noch ein schönes externes Gehäuse für die „alte“ SSD. Dadurch hat man direkt eine kleine formschöne Externe Festplatte.

Transcend Jetdrive

Transcend Jetdrive

 

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Lohnt sich das Gräwe Damaszener Santokumesser?

Das Gräwe Santokumesser
Die Tage habe ich mir das Gräwe Santokumesser bestellt. Meine bisherigen Messer mussten zum Schärfen und ich wollte mal was neues für den Übergang. Heute ist es dann eingetroffen. Da ich mich in der Zwischenzeit noch mehr in das Thema japanische Messer eingelesen habe, geht das Messer erst einmal zurück. Vorher habe ich es aber nochmal genauer unter die Lupe genommen.

Das Kaufargument war einerseits, dass die Käuferstimmen überaus positiv waren: Das Messer bietet für den Preis von ca. 50 Euro sehr viel. Andererseits ist das verwendete Material ein Messerstahl der mittleren Qualitätsklasse, welches auch von WMF in der Serie Spitzenklasse Plus verwendet wird. Das hat mich neugierig gemacht.

Gräwe Santokumesser Schrägansicht

Gräwe Santokumesser Schrägansicht

Ersteindruck: die Verarbeitung
Die Aluminium Geschenk Verpackung macht durchaus was her. Für die dauerhafte Aufbewahrung ist das jedenfalls nichts. Aber für den Anfang ist das Santoku darin königlich gebettet und blinzelt den Hobbykoch mit seiner damaszener Klinge an. Jedoch darf man nicht erwarten, dass das Messer aus Damaststahl ist, sondern lediglich die oberste Schicht ist mit einer in Forenkreisen als „Damasttapete“ bezeichneter Schicht überzogen. Diese hauchdünne Schicht ist mehr was für das Auge, anstatt der Funktionalität. Daher muss man hier schon mal vorsichtig sein. Der Kern der Messerschneide besteht jedoch aus soliden VG-10 Stahl. Doch dazu komme ich später noch einmal.

Der Griff ist aus Hartholz. Bei meinem Messer war jedoch ein deutlicher Grad im Übergangsbereich zum metallischen Messerkörper zu spüren. Dies ist aber eigentlich mit das einzige Manko am Messer. Ansonsten war meine Klinge super geschliffen. Papier schneidet was wie Butter. Auch der Tomatenhaut-Test wurde bestens absolviert. Das Messer ist zudem sauber mit dem Griff verarbeitet (eingeleimt) und ist gut ausbalanciert.

Die Verarbeitungsqualität überzeugt, wenn man bedenkt, dass das Messer 50 Euro gekostet hat. Daher würde ich von dieser Seite das Messer als Geschenk für den Hobbykoch empfehlen. Die Frage ist jedoch, ob es trotz des „Damasteffekts“ mit anderen japanischen oder europäischen Messern mithalten kann?

Der Messerstahl
Das Messer bzw. der Kern der Klinge ist aus einem VG-10 Stahl gefertigt. Genauer gesagt aus X 100 Cr15MoV: Er enthält etwa 1 % Kohlenstoff und entspricht daher dem typischen japanischen Messerstahl. Bei korrekter Verarbeitung verfügt der Werkstoff eine Härte von 63 bis 65 HRC. So gibt es jedoch der Hersteller an. Es ist aber mit Sicherheit davon auszugehen, dass die Klinge bei diesen niedrigen Kampfpreis von 50 Euro keinesfalls solche Werte erreicht. Trotzdem  ist der verwendete Stahl härter als bei europäischen Messern. Dadurch hat die Klinge das Potential einer sehr hohen Schärfe und Schnitthaltigkeit. Er entspricht daher dem deutschen Stahl der Legierung 1.1545.

Messerstahl Gräwe

Messerstahl Gräwe

Durch den Chromanteil ist die Klinge jedoch nicht so stabil und ist anfälliger für Korrosion. Daher sollte man unbedingt die Pflegehinweise des Herstellers beachten (z.B. nicht in die Spülmaschine, kein Schneiden auf Glasunterlagen, unmittelbares Reinigen nach der Benutzung…)

Vergleich mit WMF Messer der Serie Spitzenklasse Plus
Mein Kochmesser der Marke WMF Serie Spitzenklasse Plus hat ebenfalls ca. 50-60 Euro gekostet und besteht aus den in Europa oft verwendeten X50CrMoV15 Messerstahl. Er hat lediglich einen Kohlenstoffanteil von 0,5 % (daher X50). Weiterhin wurde das Material von WMF legiert, sodass es rostfrei ist. Es handelt sich also um beständigen Edelstahl, welcher nicht so sensibel auf die Spülmaschine reagieren soll (Dennoch niemals die Messer in die Spülmaschine geben). Das Material ist jedoch nicht so hart wie das der japanischen Messer. Mit einem HRC von 50-56 ist der Stahl geschmeidiger. WMF bewegt sich daher auf den schmalen Grad der Praxistauglichkeit. Einerseits bietet das Material eine höhere korrosionsbeständigkeit als der Stahl des Gräwe Messers, andererseits hält die Klinge jedoch nicht so lang ihre Schärfe.

Klinge WMF mit Messerstahl x50

Klinge WMF mit Messerstahl x50

Man sollt noch bedenken, dass man hier dauerhaft einen Schliff von 20-30° auf den Stahl bringen kann. Dieser Wert ist schlechter als der des japanischen X100 Stahl, welchen man mit einem Schneidewinkel von 15-25° schleifen kann. Dennoch besteht das europäische WMF Messer auch den Tomatentest, wobei es eben schneller an Schärfe verliert.

WMF Spitzenklasse Plus

WMF Spitzenklasse Plus

 

Fazit
Bei den Vergleich der Stahlarten bzw. härten kann man eher von einer subjektiven Entscheidung sprechen, anstatt eindeutig der harten japanischen, oder weicheren europäischen Klinge den Vorzug zu geben. Jedoch muss man abschließend erwähnen, dass man in der selben Preisklasse wie WMF ein solides japanisches Messer kaufen kann. Ein gutes Preis-Leistungsverhältnis ist bei Gräwe also gegeben und man kann das Messer getrost von seiner Verarbeitungs- als auch von seiner Materialqualität kaufen.

Kritische Würdigung
Dieses Gräwe Santoku Messer hat eine klare Zielgruppe: den Hobbykoch, welcher sich durchaus mal was gönnen möchte und einen Ausflug in die japanische Messerwelt unternehmen möchte. Das Messer ist scharf und überzeugt durch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Jeder Koch, der selten bis nie mit scharfen Messern arbeitet, wird von seiner Schärfe begeistert sein. Dadurch entsteht beim Laien schnell der Eindruck, dass es sich um ein echt hochwertiges Messer handelt.

Kritisch sehe ich es jedoch, ob solch ein „Laie“ dauerhaft mit dem Messer glücklich wird: Wird er sich womöglich über die nachlassende Schärfe wundern? Wird er sich einen Wasserstein besorgen? Kennt er die Eigenheiten von dem härteren Stahl, welcher leichter zum Ausbrechen der Klinge bei unsachgemäßer Nutzung neigt?

Viel zu schnell wird aber von der Schärfe auf die Qualität geschlussfolgert. Die wahre Frage sollte aber sein, wie LANGE die Schärfe erhalten bleibt. Zwar ist man beim verwendeten Gräwe Stahl auf einem guten Weg, doch zurecht traut mancher Nutzer den Angaben des Herstellers nicht: Theoretisch hat das Messer eine Härte von ca. 65 HRC.  Die Nutzer sind sich einig, dass Qualität und die Qualitätssicherung einfach mehr als 50 Euro kostet. Daher ist nur der der Ruf der Messermarken wirklich überzeugend, welche sich schon Jahrzehnte lang auf den japanischen Messermarkt bewährt haben (z.B. Kai, oder Chroma). Dort kosten aber die Messer meist um die 150 bis 250 Euro…

Für Preis-Leistungsjäger und deutsche Normalköche besticht das Gräwe Messer. Jedoch sollte man nicht nur die Wahl, sondern auch die Pflege von Messern im Hinterkopf haben: Egal ob ein Mittelklasse WMF oder Gräwe Santoku Messer, unerlässlich ist der Schleifstein im eigenen Haus. Kein Material behält bei regelmäßiger Benutzung seine Schärfe. Ihr werdet stauen, wie scharf man ein günstiges Messer bekommen kann und wie schnell die Klinge aber auch wieder Stumpf sein wird. Ein Nachschleifen ist dann unausweichlich.

Eigene Bilder (Aufgenommen 30 mm Festbrennweite Nikon)

Bilder des Herstellers

Gräwe Santokumesser

Gräwe Santokumesser Geschenkverpackung

Gräwe Santokumesser Schrägansicht

Gräwe Santokumesser Schrägansicht

Gräwe Santokumesser Klinge

Gräwe Santokumesser Klinge

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Der Apple unter den Zahnbürste – Philips Sonicare DiamondClean

Die Zahnbürste für Nerds
Als ich vor gut einem Monat beim Zahnarzt gewesen bin, wurde mir eine elektrische Zahnbürste mit der Schallfunktion an das Herz gelegt. Bis dahin, hatte ich eine klassische E-Zahnbürste von Braun bzw. Oral-B im Einsatz. Ich war von  der Braun Zahnbürste sowohl wegen der Größe, dem Design und vor allen Dingen wegen des Akkus, der meist nach 15 Monaten in die Knie geht, nicht überzeugt. Also schaute ich mich im Onlineshop um und fand die DiamondClean von Philips (HX9332/04). Für ca 130 Euro ist sie sicherlich keine günstige Zahnbürste. Wenn man aber überlegt, dass man für Zahnbehandlungen wie (Teil-)kronen auch mal schnell Summen im dreistelligen Bereich hinlegt, dann war ich bereit diesen stolzen Preis zu investieren. Natürlich hat mich aber auch meine Technik- und Desingverliebtheit gepackt. Denn die Zahnbürste kommt her mit so einigen geilen Features.

Was macht die DiamondClean zum Apple unter den Zahnbürsten
Persönlich habe mich folgende Dinge überzeugt:

  • Die DimondClean kommt her in einem schlichten weißen zeitlosen schmalen Design. Durch einen sanften Druck weckt man sie auf und mild schimmerndes LED Licht zeigt den derzeitigen Akkustatus und Reinigungsmodus durch die cleane Kunststoffoberfläche an.
  • Die Zahnbürste wird in einem edlen Reisecase geliefert. Von außen wirkt es wegen seiner Textilen Oberfläche sehr wertig, da Haptik und Design überzeugen. Hinzu kommt eine kleine USB Buchse, worüber man seine Zahnbürste auch auf Reisen bequem am Notebook bzw. iPhone Ladegerät mit neuer Energie versorgen kann.
  • Die Sonicare wird zudem mit einem Induktionsladegerät im eleganten Glas Design geliefert. Nachdem man im häuslichen Badezimmer seine Mundpflege beendet hat, kann man einfach die Bürste in das Spülmaschinenfeste Glas hineinstellen. Die grüne Lade-LED beginnt zu pulsieren und im Schlaf wird die Bürste geladen.
  • Durch die Schalltechnologie Schaft die Bürste etwa 30000 Schwünge pro Minute und setzt sich so klar von den 80 Schwüngen mit der manuellen Zahnpflege ab.

Wo Licht ist, ist auch Schatten
Dennoch gibt es aber auch ein paar Details, welche man unbedingt wissen muss, damit man sich auf so manchen negativen Fakt seelisch einstellen kann:

  • Die Originalen Ersatzbürstenköpfe kosten ca 6 Euro. Dies empfinde ich als Frechheit. Kompatible Aufsätze gibt es aber schon ab 1 Euro das Stück.
  • Mit Philips muss auch das Stichwort geplante Obsoleszenz genannt werden: Die User berichten, dass der fest verbaute Akku nach ca. 2 Jahren ebenfalls Schlapp macht. Meine Lösung diesbezüglich ist einmal die Registrierung der Bürste auf der Philips Homepage, damit ich die 2 Jährigen Standardgarantie um ein weiteres Jahr verlängern kann. Weiterhin habe ich bewusst die Bürste bei Amazon gekauft. Ich weiß dass mein Versandpartner eine reibungslose Rücknahme und Erstattung bietet, wenn man mit einem Produkt unzufrieden ist.
  • Die Schallputzfunktion ist gewöhnungsbedürftig: Man benötigt etwas Zeit, bis man das dumpfe Brummen nicht mehr als Störend empfindet. Die Nutzer berichten aber, dass diese Eingewöhnungsphase schnell vorbei ist und das Brummen dann als sanftes Schnurren einer Katze wahrgenommen wird.

Der Apple unter den Zahnbürsten
Ob es jetzt wirklich viele parallelen zu Apple gibt, kann ich nicht sagen. Aber fest steht, dass hier viel Leidenschaft in die Entwicklung des Produktes und das Design gesteckt wird. Die Zahnbürste hat eine sanfte Linienführung mit abgerundeten Ecken, was sie fast so sympathisch wie ein Apple Produkt macht. Von der Preiskategorie ist sie auch eher im Oberen Mittelfeld. Dafür bekommt man aber unter Garantie ein Gadget, welches eigentlich viel zu Schade ist, dass es im Badschrank versteckt wird. Mich überzeugt die Zahnbürste. Die Zahnbürste könnt ihr bequem über Amazon nach Hause liefern lassen.

Bilder sagen mehr als 1000 Worte

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Meine Outbank Erfahrung in einem Wort #Megafail

Was kostet der #Megafail
In den letztes drei Jahren habe ich gut 100 Euro für die Software der  Outbank Familie aus dem Hause Stoeger IT ausgegeben. Somit besitze ich fast das gesamte Sortiment: Mac OS, iOS, und iOS HD Version. Anfänglich dachte ich, dass die ganze Sache sehr verheißungsvoll ist. Die App war im Jahr 2010 zur iPhone App des Jahres gekürt worden und ich hoffte damals noch, dass man den Entwicklern eine Chance geben sollte. Viele nützliche Funktionen wurden für die nächsten Funktionen versprochen… Leider deutet sich immer mehr der Megafail an, welcher ca. 100 Euro kostet.

Outbank Login Screen

Outbank Login Screen

Die Höhepunkte der Failgeschichte
Leider kann ich nicht alles genau mit einem Zeitpunkt belegen. Die Darstellung ist eher mein persönlicher Gesamteindruck der letzten Jahre. Seht es als eine Art negativ Rezession:

  • Cloudsync: Erstmal wurde er sehr lange angekündigt, dann kam er im Jahr 2013 schließlich. Das Ende vom Lied war und ist bis heute: Doppelte Einträge, Vergessene Einträge, Gelöschte Kategorieregeln, Kompletter Ausfall. FAZIT: Es läuft nicht rund.
  • Geschwindigkeit: Seitdem mehr Funktionen hinzukamen wurde  die App einfach immer langsamer: Lange Startzeiten, Abrufe dauert länger, beim scrollen hängt die Software. Stoeger ist wohl am Problem dran.
  • Social Media Präsenz: Da Outbank LEIDER kaum Konkurrenz hat und viel Nutzer die Software gekauft haben bricht eigentlich regelmäßig nach jeden Mayor-Update, welche meist neue Bugs mit sich bringen, ein Shitstorm aus: Stoeger IT ging in die Defensive und entzog sich der Verantwortung: Die Facebook Präsenz wurde gelöscht, Twitter war auch kurzfristig Down… man kann sie nur persönlich via Email erreichen. Hier die Darstellung der Situation aus Sicht der Firmen PR.
  • Preispolitik: Ich habe fast noch die kompletten Originalpreise der Software bezahlt, wo Outbank fast allein auf dem Ozean der HBCI Apps war. Mittlerweile gab es einige Preisreduzierungen und Aktionen. Ich hatte damals noch 40 Euro für die Mac OS Software gekauft, welche mittlerweile nur noch ca. 19 Euro kostet. FAZIT: Kauft die App nur, wenn es eine Aktion gibt.
  • Terminprobleme: Viele Funktionen wurden mit festen Terminen angekündigt. Kaum einer wurde eingehalten. Die SEPA Version kam beispielsweise auch zu spät. Die EU hat die SEPA Überweisung am 01.02.14 eingeführt, Stoeger hat erst am 04.02.14 geliefert… und hat den Verzug der Erscheinung auf Apple geschoben… (Beispiel für eine Verschiebung, Ankündigung Version 2.4 für Nov 2013, gekommen ist sie im Februar 2014…)

Meine Fail Timeline mit Outbank
Hier werde ich immer wieder meine Erfahrungen ergänzen

  • 18.02.2014 – Auf der Mac OS Version des Programms sind viele meiner ausführlich angelegten Kategorie Regeln nicht mehr vorhanden: Sie sind einfach weg.
  • Januar / Februar 2014 – Auf dem Mac stürzt meine Software immer wieder ab. Etwa 3 Wochen konnte ich die Software nicht nutzen. Bis die verspätetes 2.4er Version kam.

 

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Zwischenfazit zum FitBit Ultra nach 3 Monaten

Es motiviert mich nach wie vor zur Bewegung
Nun nutze ich das Fitbit Ultra schon seit Juni 2012. In den vergangen drei Monaten habe ich gemerkt, wie das Fitbit nach wie vor eine positive Motivation sein kann, sich zu bewegen und weiter an seinen Schrittrekorden zu arbeiten. Dies ist echt sehr positiv.

Die englische Nahrungsmitteldatenbank ist der größte Schwachpunkt
Eine wichtige Sache ist jedoch komplett eingeschlafen: Ich habe aufgehört meine Nahrung zu tracken. Es ist einfach nicht so komfortabel, seine Nahrungsmittel in der englischen Datenbank zu suchen. Zumal auch viele Dinge der Deutschen Esskultur einfach nicht zu finden sind. Das nervt und führte bei mir dazu, dass ich vollkommen faul geworden bin. Ich meine, wenn ich immer erst eine Googlesuche durchführen muss, um einen bestimmten Jogurt samt Nährwerte in die Datenbank einzutragen, dann macht die Sache einfach keinen Spaß.

Viel Potential für mehr Komfort
Weiterhin finde ich es schade, dass man es immer nur über die Dockingstation am Rechner Syncen kann. Ich würde mir einen direkt Sync mit der Smartphone App wünschen. Denn ich muss immer am heimischen Rechner sein, um den kleinen Freund mit dem Netz zu synchronisieren. Gerade die App ist etwas buggig und nicht gerade intuitiv. Positiv ist jedoch, dass hier in der Zwischenzeit Updates gekommen sind und sie Fehler nach und nach ausgemerzt werden. Das macht Hoffnung.

Zwischenfazit nach 3 Monaten
Alles in allen bin ich vom Fitbit nicht enttäuscht. Er macht nach wie vor Spaß. Es wäre aber ein Traum, wenn es ein Direkt Sync geben würde, wenn es endlich die lang angekündigte Deutsche Lebensmitteldatenbank gibt und sehr sinnvoll wäre ebenfalls ein eingebauter GPS Tracker.
Die träge App und die englische Lebensmitteldatenbank bestätigen übrigens meine These, dass die Markteinführung in Europa einfach zu zeitig geschehen ist.
Durch diese Schwächen empfinde ich den Preis von ca. 100 Euro als viel zu teuer. Fair wäre ein Preis von 60-70 Euro für den noch nicht ganz so rund funktionierenden Spaß. Wenn ich mir dieses Dilemma anschaue, dann schrecke ich vor der Aria Waage echt zurück.

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Welche Universalfernbedienung ist die Beste? Die Logitech Harmony?

Vor ist denn schon wieder die Fernbedienung für den Receiver
Jeder der einen Fernseher hat, kennt das Problem: „Wo ist denn die Fernbedienung für…“ Im Extremfall hat man 4 Fernbedienungen herumliegen: Fernseher, Receiver, AV Receiver und DVD bzw. Blue Ray Player. Das Nervt. Wäre es nicht ein Traum, eine für alle zu haben. Dafür gibt es den Ansatz der Universalfernbedienung. Das grauen mit war dabei lediglich in der Vergangenheit die Programmierung, welche lästig über Codes und Tabellen funktionierte. Oft fehlten dabei die neusten Geräte.

Die Harmony Serie: Harmony 300, 350, 600, 650, 300i, 900, one+, 1100

Die Volksfernbedienung
Logitech hat Abhilfe geschaffen: Eine Fernbedienung, welche sich via USB und Internetupdates stets mit allen aktuellen Geräten versteht. Die Programmierung der Harmony Linie ist einfach und das Ergebnis kann man sehen lassen. Neben der Programmierung von verschiedenen Geräten, lassen sich auch Aktivitäten programmieren. Da kann man z.B. festlegen, dass beim Fernsehschauen der HDMI 1 Eingang auf dem TV gewählt wird, die Kanäle mit dem SAT Receiver gewechselt werden und die Lautstärke direkt am AV Receiver des 5.1 System geregelt wird. Dadurch ist die Harmony Fernbedienung eine Art Hybrid Fernbedienung.

Einfache Programmierung der Fernbedienung - Auch an Mac OS

Meine Erfahrung – Bestens geeignet auch für Mac OS
Im folgenden Video präsentiere ich Euch, wie die Fernbedienung im Alltag ihre Anwendung findet und wie man sie vorher einstellt und programmiert. Persönlich habe ich mich für die 600er entschieden (Preis ca. 30 Euro), da diese auch eine Hintergrundbeleuchtung verfügt, welche sich einschaltet, sobald man die Fernbedienung bewegt. Schon krass, was sich der Hersteller hat einfallen lassen, um das Alltagsproblem der Fernbedienungssuche zu erleichtern. Die Programmierung auf Mac OS Lion hat ohne Probleme funktioniert. [ Link zur Logitech Harmony Webseite ]

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Comeback des Jahres 2009 – Der Palm Pre

Totgesagte leben Länger. Dies ist jedenfalls bei Palm der Fall. Eigentlich möchte ich nur kurz das neuste Produkt von Palm vorstellen, was wohl noch im ersten oder zweiten Quartal dieses Jahres bei uns in Europa auf den Markt kommen wird. Schaut Euch das Video an. Ich würde sagen, ein gelungener iPhone Konkurrent.

Persönlich habe ich bis 2008 einen Palm Treo 650 genutzt. Eigentlich war ich mit den Gerät total zufrieden, außer dass es eben um längen Veraltet war (kein UMTS, keine Medienfunktionen, Hässlich…). Somit bin ich dann auf das iPhone umgestiegen. Der Palm Pre ist ein sehr erfolgsversprechendes Comeback.

Wer regelmäßig über Neuerungen erfahren möchte, kann sich mal den Blog von Zefania anschauen, der regelmäßig und umfassender über den Palm Pre berichtet.

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