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Geomag Pro Wiki für Nerds

Am Wochenende habe ich die Magnetbaukästen der Schweizer Firma Geomag für mich entdeckt. Eigentlich habe ich nur mit meinen Kleinen einen Kinderbetreuungsraum aufgesucht, wo das Spielzeug im Schrank stand. Und direkt habe ich mich darin verliebt. … und mir ein paar Sets neu und gebraucht bestellt.

Da das Spielzeug schon über ein Jahrzehnt auf dem Markt ist und sich den Ruf als Klassiker zurecht verdient hat, gibt es auch verschiedene Produktlinien. Angefangen bei der Linie Classic für Kinder bis hin zur Pro Serie für die ambitionierten Baukünstler. Ich habe mich für den Kauf der Pro Serie entschieden. Doch bevor es an den Einkauf ging, musste ich mir noch etwas Informationen im Netz zusammensuchen. Ich möchte dieses persönliche Wiki mit euch teilen:

Geomag Wiki für Neueinsteiger (Quelle)

Firmensitz: Novazzano, Schweiz.

Produzent Geomagworld SA

Jahr der Erfindung: Im Mai 1998

Material:  Neodym Magneten, die in einem Polypropylene Körper stecken. Die Kugeln sind aus Metall, das in den 1990er Jahren vernickelt wurde. Aufgrund neuer Gesetze wird heute auf die Verwendung von Nickel verzichtet.

Konkurenzprodukte (Teilweise mit anderer Stablänge, daher nicht kompatibel. Bei billigeren Produkten ist die Stärke der Magnete schwächer und auch die Verarbeitungsqualität ist schlechter. Größere Bauten sind nur mit der Geomag oder Supermag Serie zu realisieren.)

  • Madmag
  • Magic Joint
  • Magmax
  • Magnetix
  • Magnext
  • Magstix
  • Magz
  • Supermag
  • Xmag

Länge der Stäbe Geomag Pro 27 mm, Geomag Classic 58mm (Beide Systeme sind daher NICHT kompatibel)

Produktlininen Geomag Classic und Gemag Pro. Innerhalb der zwei Produktlinien gibt es ebenfalls noch verschiedene Versionen, welche sich hauptsächlich in der material und Farbgestaltung her unterscheiden.

Geomag Pro
Die Professionel Linie des Herstellers. Gedacht für die Altersgruppe ab 14 Jahren. Die Stäbe sind kürzer (27mm) und die Magnete sind stärker, sodass man auch größere Konstruktionen realisieren kann.  Zusätzlich zu den Kugeln und Stäben kann man noch Panels kaufen, welche die Zwischenräume der Konstruktion verschließen können. damit können geschlossene Körper gebaut werden.

Geomag Pro Panels

Geomag Pro Panels

Innerhalb der Pro Serie gibt es zwei Farbeditionen: Einerseits die Serie Color mit farbigen Stäbchen und die Serie Metal mit Magnetstäben in der Farbe blaumetallic.

Geomag Pro Color

Geomag Pro Color

 

Geomag Pro Metal

Geomag Pro Metal

Supermag vs. Geomag
Wurde ebenfalls bis 2003 von der Firma PlastWood produziert. Beide Sets kamen also aus den selben Haus. Geomag hat ab 2003 eine eigene Produktion gestartet und ist heute Konkurrent von Supermag. Supermag und Geomag sind wohl sehr ähnlich, wobei es bei Supermag auch kurze Stäbe mit 10mm, 14,4mm  und 25,7mm gibt. Durch die verschiedenen längen ist man flexibler in der Gestaltung. Die Enden der Geomag sind etwas dicker.
Manche Nutzer sagen, dass bei Supermag die Magnete nicht so stark seien und eher nachlassen würden. Das Geomag System soll besser verarbeitet sein, meinen die einen. Andere finden keinen Unterschied von der Qualität. Dieser nicht existierende Unterschied würde auch der Preis bestätigen. Die Preise waren von beiden System sehr ähnlich im höheren Preissegment angesiedelt.
Im Jahr 2003 war die Qualität und Verarbeitung noch relativ gleich. Doch heute, in den 2010er Jahren haben beide Firmen ihr Produkt weiterentwickelt und ich würde sagen, dass die Systeme zueinander nicht kompatibel sind. Geomag bei Amazon Supermag bei Amazon.

Zusätzlicher Lesestoff Wissenswertes über die Serie Geomag Pro auf Ebay.

 

 

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Der Apple unter den Zahnbürste – Philips Sonicare DiamondClean

Die Zahnbürste für Nerds
Als ich vor gut einem Monat beim Zahnarzt gewesen bin, wurde mir eine elektrische Zahnbürste mit der Schallfunktion an das Herz gelegt. Bis dahin, hatte ich eine klassische E-Zahnbürste von Braun bzw. Oral-B im Einsatz. Ich war von  der Braun Zahnbürste sowohl wegen der Größe, dem Design und vor allen Dingen wegen des Akkus, der meist nach 15 Monaten in die Knie geht, nicht überzeugt. Also schaute ich mich im Onlineshop um und fand die DiamondClean von Philips (HX9332/04). Für ca 130 Euro ist sie sicherlich keine günstige Zahnbürste. Wenn man aber überlegt, dass man für Zahnbehandlungen wie (Teil-)kronen auch mal schnell Summen im dreistelligen Bereich hinlegt, dann war ich bereit diesen stolzen Preis zu investieren. Natürlich hat mich aber auch meine Technik- und Desingverliebtheit gepackt. Denn die Zahnbürste kommt her mit so einigen geilen Features.

Was macht die DiamondClean zum Apple unter den Zahnbürsten
Persönlich habe mich folgende Dinge überzeugt:

  • Die DimondClean kommt her in einem schlichten weißen zeitlosen schmalen Design. Durch einen sanften Druck weckt man sie auf und mild schimmerndes LED Licht zeigt den derzeitigen Akkustatus und Reinigungsmodus durch die cleane Kunststoffoberfläche an.
  • Die Zahnbürste wird in einem edlen Reisecase geliefert. Von außen wirkt es wegen seiner Textilen Oberfläche sehr wertig, da Haptik und Design überzeugen. Hinzu kommt eine kleine USB Buchse, worüber man seine Zahnbürste auch auf Reisen bequem am Notebook bzw. iPhone Ladegerät mit neuer Energie versorgen kann.
  • Die Sonicare wird zudem mit einem Induktionsladegerät im eleganten Glas Design geliefert. Nachdem man im häuslichen Badezimmer seine Mundpflege beendet hat, kann man einfach die Bürste in das Spülmaschinenfeste Glas hineinstellen. Die grüne Lade-LED beginnt zu pulsieren und im Schlaf wird die Bürste geladen.
  • Durch die Schalltechnologie Schaft die Bürste etwa 30000 Schwünge pro Minute und setzt sich so klar von den 80 Schwüngen mit der manuellen Zahnpflege ab.

Wo Licht ist, ist auch Schatten
Dennoch gibt es aber auch ein paar Details, welche man unbedingt wissen muss, damit man sich auf so manchen negativen Fakt seelisch einstellen kann:

  • Die Originalen Ersatzbürstenköpfe kosten ca 6 Euro. Dies empfinde ich als Frechheit. Kompatible Aufsätze gibt es aber schon ab 1 Euro das Stück.
  • Mit Philips muss auch das Stichwort geplante Obsoleszenz genannt werden: Die User berichten, dass der fest verbaute Akku nach ca. 2 Jahren ebenfalls Schlapp macht. Meine Lösung diesbezüglich ist einmal die Registrierung der Bürste auf der Philips Homepage, damit ich die 2 Jährigen Standardgarantie um ein weiteres Jahr verlängern kann. Weiterhin habe ich bewusst die Bürste bei Amazon gekauft. Ich weiß dass mein Versandpartner eine reibungslose Rücknahme und Erstattung bietet, wenn man mit einem Produkt unzufrieden ist.
  • Die Schallputzfunktion ist gewöhnungsbedürftig: Man benötigt etwas Zeit, bis man das dumpfe Brummen nicht mehr als Störend empfindet. Die Nutzer berichten aber, dass diese Eingewöhnungsphase schnell vorbei ist und das Brummen dann als sanftes Schnurren einer Katze wahrgenommen wird.

Der Apple unter den Zahnbürsten
Ob es jetzt wirklich viele parallelen zu Apple gibt, kann ich nicht sagen. Aber fest steht, dass hier viel Leidenschaft in die Entwicklung des Produktes und das Design gesteckt wird. Die Zahnbürste hat eine sanfte Linienführung mit abgerundeten Ecken, was sie fast so sympathisch wie ein Apple Produkt macht. Von der Preiskategorie ist sie auch eher im Oberen Mittelfeld. Dafür bekommt man aber unter Garantie ein Gadget, welches eigentlich viel zu Schade ist, dass es im Badschrank versteckt wird. Mich überzeugt die Zahnbürste. Die Zahnbürste könnt ihr bequem über Amazon nach Hause liefern lassen.

Bilder sagen mehr als 1000 Worte

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Der perfekte Espresso: Saubere Mühle

Schmeckt frisch gemahlener Cafe wirklich besser?
Zum perfekten Espresso gehört frisch gemahlener Cafe. Das versteht sich von selbst und ich möchte nur kurz noch einmal erläutern, wieso die frische Bohne besser schmeckt:

Das Aroma

Nur kurze Zeit nach dem Rösten verliert Kaffee sein Aroma. Dazu trägt der Kontakt mit Luft, Feuchtigkeit und Licht bei. Selbst in Bohnentaschen, welche ein Aromaventil haben, ist dieser natürlich Prozess des fade werdens nicht aufzuhalten. Kaffe sollte daher spätestens nach 1,5 Monaten nach der Röstung aufgebraucht werden.

Der Prozess des Verfliegens von Aroma wird natürlich um so mehr beschleunigt, je mehr Angriffsfläche der Kaffee für die Luft bietet. Bohnen haben im Gegensatz zu gemahlenen Kaffe eine wesentlich kleinere Oberfläche und behalten länger ihre Frische und das Aroma.

Der Geschmack 

Mit den Schwinden von Aromen verliert der Kaffee auch an Geschmack. Das Doppel Frisch steht für Geschmack: Frisch geröstet und frisch gemahlen. Dann schmeckt der Kaffee am besten. Ein Indikator für dieses Doppelfrisch ist der Schaum auf den Kaffee bzw. das Crema auf dem Espresso. (Quelle Green Cup)

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Welche Mühle solls denn sein?
Zur Espressomaschine gehört also immer auch eine geeignete Mühle mit Scheibenmahlwerk, da hier ein gleichmäßigeres und qualitatives Mahlergebnis zu erwarten ist. Persönlich benutze ich die Rancilio Rocky, welche im 300 Euro Preissegment ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis hat. Wenn man einen engeren finanziellen Rahmen hat, dann ist die Graef CM80 eine deale Einsteigermühle, welche im Gegensatz zur preisintensiven Rocky ein Kegelmahlwerk einsetzt.

Sauber gemahlen muss aber auch sein
Kaffeebohnen besitzen Öle und Fette, welches sich auch an den Maschinen absetzt. Mit der Zeit bewirken die vergrusteten Fette eine negative Beeinflussung des Geschmacks. Bei Maschinen nutzt man daher regelmäßig Kaffeefettlöser zur Reinigung. Bei Mühlen gibt es ebenfalls hartnäckige Ablagerung.

Daher sollte die Mühle auch regelmäßig gereinigt werden. Es gibt unterschiedliche Verfahren: Der eine öffnet seine Mühle regelmäßig und reinigt das Mahlwerk mechanisch mit bürsten. Weiterhin gibt es auch manchen Kaffeefreund, welche ungekochte Reiskörner mahlen. Die Reiskörner sollen einmal mechanisch das Mahlwerk reinigen und besitzen Angeblich die Fähigkeit, auch Öle und Fette zu binden. Einige Stimmen im Netz warnen aber auch vor Reis, der angeblich das Mahlwerk zu schnell „Stumpf“ machen soll.

Weiterhin gibt es auch die einfache Möglichkeit, dass man spezielle Mühlenreiniger benutzt. So sind zum Beispiel die Urnex Grindz. Das Granulat besteht aus lebensmittelechten Naturstoffen und hinterlässt keine Gesundheits- oder Geschmacksschädigenden Rückstände in der Mühle.

Insgesamt habe ich mich nach dem Studium der Reinigungsmethoden (es gibt hier echt viele Diskussionen zum Thema) für die Methode mit den Grindz entschieden. ca. 430 Gramm kosten 20 Euro. Für eine Reinigung benutzt man ca. 35 Gramm und bezahlt so ca. 1,6 Euro für die Reinigung.

Bildschirmfoto 2013-06-15 um 17.08.25

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