Zwölf Monate: Was hat sich bei Fitbit getan?

Vor gut einem Jahr habe ich mein Feedback zum Fitbit Ultra gegeben. Ich möchte dieses Jahr schauen was sich bei der Entwicklung des Fitbit getan hat. Geändert hat sich von meiner Seite, dass ich den Nachfolger vom Ultra, nämlich den Fitbit One seid ca. einen halben Jahr im Einsatz habe. Es ist ein kostenloses Testgerät von Fitbit Deutschland.

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Mein Pro Contra Fazit vom letzten Jahr im Vergleich zum heutigen Stand

Pro

  1. Der One wirkt noch hochwertiger und ist edler verarbeitet
  2. Der One bedarf nun eines extra Zubehörs um ihn durch einen Clip an die Kleidung zu befestigen
  3. Der Fitbit ist verspielt: man sieht über eine kleine wachsende oder stagnierende Blume, ob man aktiv war oder nicht. Man bekommt kleine eMails, mit kleinen Fitnessmedaillen: So zeigt es an, wenn man den Eifelturm erklommen hat oder andere große Gebäude, Türme… Er macht Spaß und motiviert einen, sich mehr zu bewegen.
  4. Der Fitbit lässt sich Kabellos mit dem Rechner und dem Smartphone syncen
  5. Die Funktion des Schrittzählers ist ausgereift. Der ist in der Tat sehr genau.
  6. Der FitBit kann nicht nur Schritte, sondern kann auch gestiegene Stockwerke erfassen und kann auch als Schlaf Tracker am Handgelenk benutzt werden
  7. FitBit bietet ein großartiges Online Portal mit guten Analysetools der Aktivitäten, der Gewichtsverlaufs.
  8. Passend zum Onlineportal gibt es eine Smartphone App für Android und iPhone OS.
  9. Zu FitBit gibt es eine Lebensmitteldatenbank, mit den man seine zu sich genommenen Speisen tracken kann. Dadurch hat man seine Kalorien immer im Blick und kann sich auf sein Gewichtsplan konzentrieren. Am Ende des Tages sieht man immer, ob man sein Zeitplan einhält, oder nicht. Hohe Transparenz, welche echt motivieren kann, mal auf ein Bier zu verzichten.
  10. FitBit ist direkt: Man kann sofort nach jeder Synchronisation sehen, wie es um seinen Körper steht. Diese ist wie das Cockpit für seinen eigenen Körper.
  11. Durch die LED Anzeige (Anzeige von: Schritten, Entfernung, Stockwerken, Kalorien, Uhrzeit und die Blume)  am Gerät kann man sein Aktivitätsstatus auch direkt von Unterwegs auswerten.
  12. NEU 2013: Der Tracken syncronisiert nun direkt mit dem Telefon via Bluetooth 4.0 Der Tracker kann nicht von unterwegs direkt über das Smartphone gesynct werden. Es bedarf immer dem Programm für Mac OS oder Windows, dem Verbindungskabel und einer Internetverbindung.
  13. NEU 2013: Der Tracker ist nun Regen- Spritz und Schweißwassergeschützt, aber nicht komplett wasserdicht ist er noch nicht. Der Tracker ist nicht Wasserdicht, daher nicht für Sportarten im und am Wasser geeignet. Schweiß ist allerdings kein Problem für das kleine Gerät.
  14. NEU 2013: Es gibt eine Deutsche Lebensmitteldatenbank.  Es gibt zur Zeit keine Deutsche Lebensmitteldatenbank: Meiner Meinung nach wollten die Investoren, einfach nur sehen, dass das Gerät seit Mai auch in Europa zu haben ist. Es besteht einfach ein Markt für solch ein Gerät, da es keine Konkurrenz gibt.Hier würde ich mir dringend wünschen, dass es nicht nur eine Deutsche Verpackung gibt, sondern eine angepasste deutsche Lebensmitteldatenbank.

Kontra 

  1. Jeder schläft anders: Das Armband für das Fitbit ist eine bequeme Lösung. Jedoch ist die Bewegung im Schlaf nicht unbedingt ein Indikator, ob man einen guten oder schlechten schlaf hatte.
  2. Jeder Verbrennt anders die Kalorien. Natürlich kann man von den Schritten und die Schrittdichte pro Minute auf die Kalorien schließen. Jedoch wäre es wichtiger, dass man zusätzlich noch die Herzfrequenz tracken kann.
  3. Für 100 Euro könnte man mehr erwarten: Wieso unterscheidet sich der Schrittzähler nur bezüglich seiner Sync Funktion und Online Plattform von seinen Mitbewerbern? Wieso wurde nicht direkt ein GPS Chip mit eingebaut, welcher die Distanz trackt.
  4. Das Tranken der Stockwerke ist nicht fehlerfrei. hier werden des öfteren mal ein paar Stockwerke ausgelassen (als DHL Mitarbeiter habe ich das bei meiner Tour öfters beobachten können)
  5. Menn ich eine Strecke mit dem Auto oder Fahrradfahrer, dann muss ich dies über die Smartphone App eingeben. Wieso hat der Fitbit nicht zwei Schalter mehr, wo ich zwei zugewiesene Aktivitäten ähnlich wie beim Schlafen, starten und stoppen kann?
  6. Von der Online Plattform Fitbit gibt es irgendwie keine API, wo man externe Dienste einbinden kann. Ich wünschte mir, dass zum Beispiel Nike+ oder Runkeeper (GPS Tracker für das Laufen) mit Fitbit sprechen. Fitbit kann die Daten nur ausgeben, aber man kann nichts externen einspeisen.
  7. Die Software für den Mac ist irgendwie rudimentär. Sie funktioniert und er synct seid einem Monat mit nur einen Aussetzer, jedoch muss man für das Firmware Update über das Terminal ausführen. Das ist irgendwie wie zu MS Dos Zeiten.
  8. Die Batterie hält nur 4-5 Tage. Das ist meiner Meinung nach zu wenig. Die Konkurenz wie das das Jawbone Up schafft da 10 Stunden.
  9. Die iphone App ist noch nicht so richtig ausgereift. es kommt öfters zu Sync Konflikten zwischen der App und der Onlineplattform
  10. NEU 2013: Der One bedarf nun eines extra Zubehörs um ihn durch einen Clip an die Kleidung zu befestigen
  11. NEU 2013: Der Sync mit der iPhone App und dem Tracker funktioniert nur mit Aussetzern. Teilweise kann ich mal tagelang keinen Sync machen.
  12. NEU 2013: Es gibt zwar eine deutsche Lebensmitteldatenbank, aber beim Einpflegen von Produkten bzw. von Produktmarken bekomme ich immer eine Fehlermeldung. Das Einpflegen von neuen Produkten ist einfach nicht ausgereicht.
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